Frauenarbeit – Frauenalltag – Frauenrechte
Neue Ausstellung im Lehrerhaus ab 13. September
Ab dem 13. September 2026, dem Tag des offenen Denkmals, zeigt der Verein baudenkmal bundesschule bernau e. V. in seinen Räumen im Lehrerhaus am Hannes-Meyer-Campus 9 in Bernau-Waldfrieden die Ausstellung „Frauenarbeit – Frauenalltag – Frauenrechte“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
Damit ist die Ausstellung an einem Ort zu sehen, dessen Geschichte selbst eng mit der Gewerkschaftsbewegung verbunden ist: Über vier Jahrzehnte wurde hier Gewerkschaftsarbeit geleistet und wurden Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter ausgebildet – zunächst an der Bundesschule des FDGB „Theodor Leipart“ (1947–1951), anschließend an der Hochschule der Gewerkschaften „Fritz Heckert“ (1952–1989). Die Ausstellung schlägt damit eine unmittelbare Brücke zwischen der historischen Nutzung des Ortes und den Fragen nach Frauenarbeit, Alltag und gewerkschaftlich erkämpften Rechten, die bis heute aktuell sind.
In der Ausstellung „Frauenarbeit – Frauenalltag – Frauenrechte“ geht es um die Situation und die Erfahrungen berufstätiger Frauen in der DDR, nach der Wende und heute. Die Ausstellung verdeutlicht am Beispiel von Frauen aus verschiedenen Branchen drei „Epochen“, deren Kontext sowie die historischen und sozialen Veränderungen.
Die Ausstellung soll zum Erfahrungsaustausch anregen und lädt zum Dialog zwischen den Generationen ein. Sie will dazu ermutigen, für gute Arbeit und Gleichberechtigung, für Demokratie und Menschenrechte zu streiten, und zwar nicht nur am 8. März!
Brandenburgerinnen geben dieser Ausstellung ihr Gesicht. Sie sind aktive Gewerkschafterinnen, sie waren oder sind Betriebsrätinnen. Ihre erzählten Erfahrungen aus 60 Jahren Leben und Arbeiten in Brandenburg haben wir um historisches Material und Bilder aus dem Alltag ergänzt.
Die Ausstellung würdigt alle Frauen, die unter wechselnden politischen, ökonomischen und sozialen Bedingungen bis heute ihre Frau gestanden haben. Die für den Erhalt von Arbeitsplätzen, bessere Arbeitsbedingungen, familienfreundliche Arbeitszeiten streiten – und immer noch um gleichen Lohn für gleiche Arbeit kämpfen.
Der Blick auf Frauenarbeit, Frauenalltag und Frauenrechte in Brandenburg schließt den Rückblick auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen der DDR-Zeit notwendig ein. Das Erinnern fordert heraus: So war es! War es so? Die Ausstellung dokumentiert sehr persönliche Antworten.
Neugierig sein, lernen, die eigene Weltsicht ernst zu nehmen und sich einmischen – das geben die Gewerkschafterinnen jungen Frauen mit auf den Weg.
WO?
Lehrerhaus am Hannes-Meyer-Campus 9
16321 Bernau bei Berlin
WANN?
Donnerstag und Sonntag
11–16 Uhr
FRAUENARBEIT – FRAUENALLTAG – FRAUENRECHTE
AB 13.9. NEUE AUSSTELLUNG IM LEHRERHAUS

Petra Flemming: Frauen, Tafelbild, 1973–1974, Nachlass Flemming, C. Flemming (CC-Sa 3.0)
Ab dem 13. September 2026, dem Tag des offenen Denkmals, zeigt der Verein baudenkmal bundesschule bernau e. V. in seinen Räumen im Lehrerhaus am Hannes-Meyer-Campus 9 in Bernau-Waldfrieden die Ausstellung „Frauenarbeit – Frauenalltag – Frauenrechte“ des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
Damit ist die Ausstellung an einem Ort zu sehen, dessen Geschichte selbst eng mit der Gewerkschaftsbewegung verbunden ist: Über vier Jahrzehnte wurde hier Gewerkschaftsarbeit geleistet und wurden Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter ausgebildet – zunächst an der Bundesschule des FDGB „Theodor Leipart“ (1947–1951), anschließend an der Hochschule der Gewerkschaften „Fritz Heckert“ (1952–1989). Die Ausstellung schlägt damit eine unmittelbare Brücke zwischen der historischen Nutzung des Ortes und den Fragen nach Frauenarbeit, Alltag und gewerkschaftlich erkämpften Rechten, die bis heute aktuell sind.
